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Auszubildende m/w ab 01.08.2017 gesucht

13.07.2017

Sie suchen eine Herausforderung und arbeiten gerne mit Tieren und Menschen? Wir bieten ab dem 01.08.2017 einen Ausbildungsplatz zur Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA)! Wenn Sie gerne im Team arbeiten, aufgeschlossen und neugierig sind sowie über ein freundliches Wesen verfügen, dann bewerben Sie sich bei uns per e-mail unter info@tierarzt-severin.de

Wir freuen uns auf Sie!

Dienstplan während der Sommerferien

21.06.2017

Dienstplan der Tierärzte vom 17.05.2017 bis 18.08.2017

Liebe Tiefreunde!

Die Sommerferien nahen! Auch für das Praxisteam bedeutet das Urlaub vom Alltag. Dennoch ist unsere Praxis geöffnet! Unsere Tierärztinnen sind nach folgendem Dienstplan für Sie da:

17.07. Frau Dr. Ricken, TÄ N. Winkeldey; 18.-20.07. TÄ N. Winkeldey, 21.07 Frau Dr. Ricken, TÄ N. Winkeldey

24.07. Frau Dr. Ricken, TÄ N. Winkeldey; 25.-27.07. TÄ N. Winkeldey, 28.07. Frau Dr. Ricken, TÄ N. Winkeldey

31.07.- 04.08. TÄ N. Winkeldey

07.08.-11.08 Frau Dr. Severin, TÄ N.Winkeldey

15.08-18.08. Frau Dr. Severin, Herr Dr. Severin, TÄ N. Winkeldey

ab dem 21.08.2017 sind wir wieder mit allen Tierärzten da!

Schöne und erholsame Ferien wünscht

Das Team der Kleintierpraxis Dr. Severin

Atemnotsyndrom der kurznasigen Hunde

11.11.2015

Das Brachyzephale Atemwegssyndrom (BAS): Auswege aus der Atemnot

Kurznasige Hunderassen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Mit den runden Köpfen, den großen Augen und ihrer platten Nase sehen sie niedlich aus, sind aber durch ständige Atemnot gesundheitlich stark beeinträchtigt!

Wie kommt es zur Atemnot?

Die Atemnot der Kurznasen ist das Ergebnis eines vererbten Defektes bei der Knochenentwicklung des Schädels. Der Schädel ist zwar normal breit, aber stark verkürzt. Da die Weichteile nicht in gleichem Maße reduziert sind, kommt es zu einem Überschuss an Weichteilgewebe, das die Atemwege verlegt. Das Resultat ist eine Atemnot durch die Erhöhung des Widerstandes für den Luftstrom. Ein Beispiel hierfür ist das zu lange Gaumensegel, das beim Einatmen wie ein Fremdkörper in die Öffnung des Kehlkopfes hineingesogen wird. Das häufige Vorliegen stark eingeengter Nasenlöcher, die sich beim Einatmen nicht weiten können, verhindert eine Atmung über die Nase.


Welche Symptome zeigt mein Hund?

  • ständiges Hecheln
  • zurückgezogene Maulwinkel ("Lächeln")
  • exszessive Atemgeräusche
  • Unruhe
  • reduzierte Belastungs- und Stresstoleranz
  • Atemnot
  • Kollaps mit epilepsie-ähnlichen Krämpfen als Folge einer schlechten Sauerstoffversorgung
  • Erhöhung der Körpertemperatur durch mangelhafte Kühlung infolge Atemnot
  • Erstickungstod

Welche Rassen sind besonders betroffen?

  • Englische Bulldogge
  • Französische Bulldogge
  • Boston Terrier
  • Mops
  • Pekingese
  • Boxer
  • Lhasa Apso
  • Shi Tzu
  • Shar Pei

Was können Sie tun?

Achten sie beim Kauf eines solchen Hundes darauf, dass er keines der oben genannten Symptome zeigt! Äußerlich müssen echte und bewegliche Nasenlöcher zu sehen sein, die sich beim Einatmen weiten. Züchter erklären potentiellen Käufern unter Berufung auf sogenannte "Rassestandards", der Hund sei trotz sicht- und hörbarer Atemnot völlig gesund. Das ist falsch! Das BAS ist wissenschaftlich als Erkrankung anerkannt und beeinträchtigt die Lebensqualität dieser Hunde erheblich!

Was kann der Tierarzt tun?

Bei Hunden, die unter dem BAS leiden, führt der Ausweg aus der Atemnot über die Chirurgie. Die notwendigen Eingriffe richten sich nach der Schwere der Erkrankung und den betroffenen Abschnitten der oberen Atemwege. Alle Eingriffe haben zum Ziel, den betroffenen Patienten eine weitestgehend normale Atmung zu ermöglichen und somit die Lebensqualität zu verbessern. Eine möglichst frühe Korrektur ist empfehlenswert, um massive, nicht behandelbare sekundäre Schäden wie Kehlkopf-und Luftröhrenkollaps zu vermeiden.

In der Kleintierpraxis Dr. Severin gehören die Operationen zur Korrektur verengter Atemwege zum chirurgischen Standard und werden regelmäßig durchgeführt. Dabei sind die Weitung der Nasenlöcher und die Kürzung sowie das Ausdünnen des zu langen Gaumensegels ein wichtiger Bestandteil, um betroffenen Hunden ein befreites Atmen zu ermöglichen. Diese Eingriffe werden grundsätzlich in monitorüberwachter Intubationsnarkose durchgeführt.

Bei allen Fragen rund um das Thema Brachyzephales Atemwegssyndrom stehen wir Ihnen als Partner gerne zur Verfügung!

Gibt es eine "Zwingerhusten-Impfung"?

05.06.2014

Hunde werden in unserer Praxis oftmals mit starkem Husten vorgestellt. Die Besitzer berichten dann von trockenem Husten, der so stark sein kann, dass ihr Hund würgt oder gar erbricht. Die Fachsprache bezeichnet das als "Infektiöse Tracheobronchitis", laiensprachlich hat sich die Bezeichnung "Zwingerhusten" durchgesetzt. In einfachen Fällen sind die Hunde noch bei gutem Allgemeinbefinden. Bei schwereren Verlaufsformen kommt es dann zu Fieber, feuchtem Husten und auch Anzeichen einer Lungenentzündung.

Kann man gegen Zwingerhusten impfen?

Die Antwort ist ein klares Nein! An der Entstehung eines Zwingerhustens können viele unterschiedliche Viren beteiligt sein: canines Parainfluenzavirus, canines Adenovirus Typ 2, canines Influenzavirus, canine Reoviren, canines Herpesvirus und canine Coronaviren. Diese Viren schädigen die lokale Abwehr der Atemwege. Es kommt dann häufig zu Komplikationen durch bakterielle Sekundärinfektionen mit Bordetellen, Streptokokken und Mycoplasmen. Bordetellen können allerdings auch als primäre Erreger verantwortlich für die Entstehung einer infektiösen Tracheobronchitis sein.

Die verfügbaren "Zwingerhusten-Impfstoffe" immunisieren den Hund nur gegen zwei der vielen, oben genannten Erreger:

1. Parainfluenzavirus: ist in der jährlichen Impfung enthalten

2. Bordetella bronchiseptica: es ist ein Impfstoff in Form von Nasentropfen verfügbar, der bis zu einem Jahr Schutz bietet.

Mit diesen Impfungen sind die wichtigsten Erreger der infektiösen Tracheobronchitis abgedeckt. Interessanterweise bietet die Impfung gegen die ansteckende Leberentzündung (canines Adenovirus 1) einen Schutz gegen Infektionen mit dem caninen Adenovirus Typ 2, weil zwischen diesen beiden Viren eine Kreuzprotektivität besteht.

Wenn Ihr Hund nun trotzdem Anzeichen eines "Zwingerhustens" zeigt, so heißt das nicht, dass die Impfungen versagt haben, sondern vielmehr, dass einer oder mehrere derjenigen Erreger zugeschlagen haben, gegen die es keinen Impfstoff gibt.

Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie gern rund um das Thema Zwingerhusten!

 

 

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